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| Angstverhalten - Ängstlichkeit Unsauberkeit - Trennungsangst - Schreckhaftigkeit |
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Themen-Optionen |
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#1
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Mein Enzo bellt jeden an, egal ob Mensch oder Tier. Negative Erfahrungen hatte er noch nicht. Sind wir bei der Züchterin, springt und spielt er mit den anderen Hunden. Aber wenn wir zu Hause Spazierengehen, schaut er ständig ängstlich zurück, bellt jeden an und ist nervös. Nur auf der Wiese rennt und tobt er ohne Probleme. Es hatte sich etwas gebesser, bis er vor einer Woche von einen großen Schäferhund attackiert wurde. Er wohnt in unserem Haus. Und ich denke, der wollte nur mit Enzo spielen. Leider hört der nicht auf seinen Herr und kam angestürmt wie verrückt. Enzo ist natürlich erschrocken und hat geschrien. Auf mein Rufen "Benji aus", lies der Große von Enzo ab und legte sich vor mich. Leider ist Enzo´s Angst nun viel schlimmer geworden. Zu Hause ist Enzo eigentlich ein junger Hund wie man ihn sich wünscht. Er spielt, lernt, schläft, bleibt auch alleine, einfach wie im Bilderbiuch.
Wer kann mir helfen, ihm bei der Bewältigung seiner Angst zu unterstützen? LG Biggi |
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#2
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Hallo Biggi,
die Angst kann er nur bewältigen, wenn Du ihm verständlich machen kannst, daß sobald er bei Dir ist, keine Gefahr droht. Dazu solltest Du wissen, ob Enzo absolut gesund ist, weil auch organische Ursachen ausschlaggebend für ängstliches Verhalten sein können. Für einen so ängstlichen Hund sind 20 cm vom Halter weg, schon zu viel. Das heißt für Dich, vorerst nicht ableinen. Wenn Du draußen bist, kurze Leine, Futter in die Hand am Bein hängen lassen und den Hund bedienen lassen. Ist das aufgebraucht, stehen bleiben und erst nachdem Nachfüllen wieder weitergehen, sobald sich der Hund an der Hand orientiert. Zügig gehen. Falls machbar, eine zweite Person auf der anderen Seite neben Enzo mitlaufen lassen, damit er sich von beiden Seiten vom Menschen geschützt fühlt. Der Hund kann nur über Futter in Verbindung mit Bewegung Stress abbauen und jeder Gassigang ist für Deinen Enzo Stress. Soll er draußen machen, stehen bleiben, Blickkontakt abwarten Leine verlängern und ihm siganlisieren, daß er nun schnuppern darf. Dabei stehen bleiben. Hat er gemacht, kurz loben und weitergehen an kurzer Leine. Auch in der Wohnung darauf achten, daß er nicht an strategisch wichtigen Orten liegt, sprich Flur, Haustür, im Türrahmen oder unterm Tisch oder anderen Dingen, von denen er sich Schutz verspricht. Findet er diese Dinge, kann er niemals Schutz bei Dir finden. Leine ihn ruhig auch mal in der Wohnung an, wenn Du Dich auch zuhause aufhälst. Eine Leine ist nichts Negatives für den Hund. LG NN |
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#3
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Wie alt ist denn Dein Enzo?
Es klingt sehr nach Junghund. LG Evi |
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#4
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Hallo NN!
Erstmal vielen Danke für deine schnelle Antwort. Enzo ist organisch vollkommen gesund. Deine Ratschläge werde ich ausprobieren. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Zeit bessert. Wir machen uns ja beide Sorgen um den Kleinen. LG Biggi |
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#5
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enzo ist am 20. April 2009 geboren. Ja klar, ein Junghund.
LG biggi |
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#6
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Hallo NN!
Also deinen Rat mit den Leckerlies probiere ich jetzt immer aus. Auch zu Hause, wenn es klingelt. Ich glaube, das wird funktionieren, um Enzo seine Angst ein bisschen zu nehmen. Ich glaube, ich bin selbst ein bisschen Schuld. Ich habe Angst vor großen Hunden. Zwar vor dem Schäferhund in unserem Haus nicht. Aber den kenne ich auch schon lange. Seit wir Enzo haben, bin ich sehr unsicher, wenn er einen anderen Hund anbellt, ob der ihm nicht etwas macht. Naja mein Freund und ich versuchen jetzt, mein Problem in Griff zu bekommen. Das Komische ist, dass Enzo bei Ausstellungen ganz anders ist. Selbstbewusst und gar nicht ängstlich. Er hat sogar schon die Anwartschaft aufs Babychampionat und den ersten Titel in der Jugendklasse. Er hat da immer sehr viel Spass. Aber gibt es nicht noch etwas anderes, außer ihn beim Spazierengehen mit Leckerlies vollzustopfen? Da wird er irgendwann dick und das passt zu einem kleinen Chihuahua gar nicht. LG Biggi |
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#7
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Zitat:
....deine Unsicherheit spürt dein Hund und übernimmt somit die Führung da er deine Schwäche ausnutzt....versuche so schnell wie möglich es "in-den-Griff-zu-bekommen" indem du innerlich gaaaanz ruhig bleibst und sehr selbstbewusst an die Situationen herangehst ohne "Hektik"![]() Zitat:
Am besten ist, wenn du die normale Futter-Tagesration aufteilst.d.h. solange du ihn trainierst nimmst du das normale Futter mit (keine extra Leckerlis). Dein Hund wird ab sofort nur noch von Hand gefüttert ....bleibt abends noch etwas vom Futter übrig, kannst du den Rest in den Napf geben.....es kommt nicht auf die Menge drauf an....Hauptsache ist, er kann sich als Belohnung bei dir ein Stückchen aus der Hand abholen![]() Wähle ein Futter aus, worauf er "total abfährt"...das macht das Ganze viel einfacher .......und das Problem "dick-werden" ist vom Tisch.LG LG Biggi[/quote]
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Ein Hund ist bereit zu glauben, dass du bist, was du denkst zu sein. |
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#8
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Hallo Biggi,
also, wie miro richtig geschrieben hat, kannst Du so lange nicht anders trainieren, wie Du Dich vor großen Hunden ängstigst, denn egal wie sehr Du es versuchst zu ... na ich möchte mal sagen... verheimlichen, Dein Kleiner bekommt das mit, weil Körpersprache nicht lügen kann. So lange nimmt er Dir nicht ab, daß Du Sicherheit geben kannst und Führung übernimmst. Denn in Deinem Fall ist die Ursache in Deiner Unsicherheit zu suchen (und zu finden). Das Vertrauen in sich selbst und dem Hund zu finden, ist die größte Aufgabe in der Therapie. Wir können zeigen und vermittlen, worauf geachtet werden muß und warum es so wichtig ist darauf zu achten, aber eine glaubwürdige Umsetzung für den Hund liegt allein beim Halter. Das können wir auch nicht schulen, sondern da liegt es beim Halter über learning by doing dorthin zu kommen. LG NN |
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