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Autor Thema: Hundetrainer werden, aber wie?  (Gelesen 1017 mal)

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Hundetrainer werden, aber wie?
« Antwort #1 am: 29. Januar 2016 - 18:49:32 »
Sie möchten Hundetrainer werden, um professionell mit den Hunden arbeiten zu können?
Dann sollten Sie einige grundlegende Informationen zum Thema haben...

Was ist der Unterschied zwischen einem Hundetrainer und einem Hundetherapeut oder Hundepsychologen?

Der Hundetrainer ist in erster Linie Hundeerzieher. Er unterrichtet ein Mensch-Hund Team entweder einzeln, in einer Hundeschule mit mehreren Teilnehmern oder in einem Hundesportverein qualifiziert an, so dass dieses verkehrssicher die Umwelt meistert. Abschließend findet meist eine sog. Begleithundprüfung statt, die von einem Verband z.B. dem DGHV ( www.dghv.de ) abgenommen wird. Grundsätzlich sollte der Hundetrainer nach den neuesten kynologischen Erkenntnissen arbeiten und gänzlich auf Hilfsmittel jeglicher Art verzichten. Ein Hund, vor allem junge Hunde dürfen nicht mit Zwang bzw. Starkzwang (Stachelhalsbänder, Drucklufthalsbänder, Würgehalsbänder etc.) ausgebildet werden! In der Hundeerziehung geht es darum, den Welpen oder jungen Hund auf sein späteres Leben mit dem Menschen bestmöglich vorzubereiten. Hierzu gehören keineswegs Welpenspielgruppen, Hetzspiele oder Raufereien sondern die Sozialisierung auf den Menschen, mit dem er zusammen leben muss. Weitere Trainingsbereiche sind u.a. ein Anti-Giftködertraining, die Unbefangenheitsprüfung, das Verkehrssicherheitstraining sowie Grunderziehungselemente wie Sitz, Platz, Fuß, Komm und vieles mehr. Möchten Sie mehr über den Beruf des Hundeausbilders erfahren? http://www.hundewelten.de/html/gebrauchshundeausbilder.html

Der Hundetherapeut oder auch Hundepsychologe arbeitet mit Hunden, die Fehl- oder Problemverhalten entwickelt haben und so eine Gefahr für Ihre Umwelt bzw. für Menschen und Artgleiche darstellen. Wie der Hundetrainer, arbeitet der Hundetherapeut im Besten Fall ohne jegliche Hilfsmittel oder Zwang, die sehr häufig nur Meideverhalten am Hund erzeugen. Ein Lösen des Problemverhaltens ist durch Zwang nicht möglich sondern wird lediglich verlagert und dadurch verschlimmert! Hundetherapeuten therapieren sowohl den Hund als auch den Hundehalter, denn Probleme entstehen meist durch falsches Verhalten des Menschen. Wichtig: Mit Erziehungsmaßnahmen lassen sich keine Probleme lösen, hier bedarf es Erfahrung und weitereichendes Wissen um Hunde aus Aggression oder Angst zu führen. Gehen Sie also nicht in die Hundeschule, wenn Ihr Hund Problemverhalten aufweist, sondern konsultieren Sie einen Hundetherapeuten, der bei Ihnen zu Hause eine spezifische Therapie durchführt. Qualifizierte Anlaufstellen bzw. Ansprechpartner finden Sie hier: http://www.hundewelten.de/html/therapeuten.html Möchten Sie mehr über den Beruf des Hundetherapeuten erfahren? http://www.hundewelten.de/html/problemhundetherapeut.html

Neueste Ausbildungserkenntnisse
Ob Sie nun Hundetrainer oder Hundepsycholge bzw. Hundetherapeut werden möchten hängt in erster Linie davon ab, wie flexibel Sie sind. Der Hundetrainer arbeitet meist stationär wogegen der Hundetherapeut oder Hundepsychologe mobil ist und zu Mensch und Hund nach Hause fährt. Bei der Wahl der Hundeschule oder des Ausbildungsinstituts sollten Sie sich vorab gründlich über dessen Arbeit informieren um sicher zu stellen, dass zum einen tierschutzgerecht und zum anderen kynologisch sinnvoll gearbeitet wird. Wichtig: Wer Hunde mit Zwang trainiert oder versucht Problemverhalten mit Ignorieren, Wasserflaschen, Stachel- und Stromhalsbänder zu therapieren, ist sicherlich nicht kompetent.

Erlaubnis für Hundetrainer nach §11 TierSchG. Abs. 1, Satz 1, Nr. 8f
Es ist die Erlaubnispflicht für jeden, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anleitet. Gewerbsmäßigkeit im Sinne des Tierschutzgesetzes bedeutet: Tätigkeit ist selbstständig, planmäßig mit Gewinnerzielungsabsicht. Zuständig für die Antragsannahme und Erlaubniserteilung sind die örtlichen Veterinärämter. Alle gewerblich tätigen Hundeausbilder und Hundetherapeuten benötigen also einen Nachweis des Veterinäramtes um mit Hunden arbeiten zu dürfen. Fragen Sie also gezielt nach dieser Erlaubnis (§11, 1-1-8f  TierSchG.) des Ausbilders oder Therapeuten. Er wird Ihnen diese auf Wunsch vorlegen können. Sie sind dadurch zwar nicht vor unseriösen Geschäftemachern geschützt, aber zumindest bescheinigt es dem Inhaber tierschutzgerechtes Vorgehen am Hund. Falls Sie Fragen zum Thema haben, wenden Sie sich gerne an uns: Der DGHV (www.dghv.de) ist Sachverständigenstelle nach dem LHundG NRW. Stefanie Weinrich ist zur Durchführung von Verhaltensprüfungen (§4 Abs.1- DVO) LHundG. berechtigt. Hundehalter können nach LHundG. NRW gemäß §10/§11 die Sachkundebescheinigung  erlangen. Es können Verhaltensprüfungen bestimmter Rassen durchgeführt werden. Auf Antrag kann eine Überprüfung für Maulkorbbefreiung / Befreiung von Anleinpflicht erfolgen.

Zertifiziertes Ausbildungsinstitut
Einige wenige Ausbildungsinstitute für Hundetrainer und Hundetherapeuten sind hinsichtlich der Qualität bzw. der Ausbildungsinhalte zertifiziert. Hundewelten ist beispielsweise DEKRA zertifiziert! Unser Ausbildungsinstitut ist eine berufsbildende Einrichtung mit Schulstatus. Die Landesbehörde NRW bescheinigt der DHW Gruppe die Anerkennung als Berufsbildungsinstitut. Unsere Ausbildungen bereiten somit ordnungsgemäß auf einen Beruf vor. Wir bieten also Qualität und Transparenz.  Wir erfüllen damit alle Anforderungen nach §11 TierSchG. für Hundetrainer. Die DHW Gruppe ist offiziell anerkannter Bildungsträger AZAV. Wir sind als erstes Ausbildungsinstitut seiner Art DEKRA zertifiziert. Unsere Ausbildung zum Problemhundetherapeuten kann als Umschulung oder Weiterbildung staatlich gefördert werden. Hundewelten verfügt über ein “internes” Qualitätsmanagement Team, welches die Leistungen der Therapeuten und Dozenten überwacht. Alle unsere Ausbildungen sind transparent und sie bieten Sicherheit im Hinblick auf spätere Selbständigkeit durch leistungsorientierten Lernstoff. Wir sind Träger zur Förderung beruflicher Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung, durch die Dekra Certification GmbH zugelassen. Die Dekra ist eine von der Bundesagentur für Arbeit anerkannte Zertifizierungsstelle.

Machen Sie Ihre Ausbildung nicht irgendwo, kommen Sie zum Marktführer!
Überzeugen Sie sich von unserem einzigartigen Ausbildungssystem, dem SDTS® - Speechless Dogtrainingsystem, das schon 1999 von Gerhard Wiesmeth entwickelt wurde. Damit ist es tatsächlich möglich, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Hunde mit schwerem Problemverhalten sprachlos, gewaltfrei und ohne Hilfsmittel innerhalb kürzester Zeit zu therapieren. Überzeugen Sie sich selbst! Wir freuen uns auf Sie! Rufen Sie uns an: Telefon 02389 - 4027727 oder senden Sie uns eine E-Mail: info@hundewelten.de
Hundewelten Deutschland - Ein Unternehmen der DHW Gruppe
 

 

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