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Autor Thema: Auslandshund - Hilfe  (Gelesen 38 mal)

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Offline Gabriele

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    • Hunderasse: Schäferhund-Mix
    • Ausbildung: Ausbildung
Auslandshund - Hilfe
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2017 - 16:19:36 »
Hallo liebe Forumsmitglieder,

auf der Suche nach eine Hilfe für unseren Hund bin ich auf dieses Forum gestoßen. Auch wenn eine Ferndiagnose wohl kaum möglich sein wird, möchte ich dennoch unser Problem schildern. Vielleicht hat ja jemand eine Inspiration für uns, die wir selbst als Betroffene nicht erkennen.

Wir, zwei Erwachsene und zwei Kinder (11. und 12. Jahre alt) leben im Süden Italiens und haben vor ca. 3 Wochen einen Hund aus dem örtlichen Tierheim (wenn man das hier so nennen kann) in unserer Familie aufgenommen.

KEI ist ein ca. 1,5 Jahre alter Rüde, etwa in der Größe eines Schäferhundes und wir vermuten auch, dass er wohl ein Schäferhund-Mix ist. Uns wurde vom Tierheim gesagt, man hätte ihn im Alter von ca. 4 Wochen mit seinen 9 Geschwistern dort "nachts über den Zaun geschmissen" und seither lebte er in einem Zwinger mit insgesamt 6 Hunden. Nachdem wir langjährige Hundeerfahrungen mit den verschiedensten Rassen haben, haben wir uns entschieden, KEI ein neues Zuhause bei uns zu geben.

KEI kannte anfangs weder Treppen noch das Leben mit einer Familie in einem Haus. Dennoch hat er innerhalb kürzester Zeit die Grundkommandos (Sitz, Platz, Abrufen, Leinenführigkeit usw.) gelernt und befolgt diese auch stets sehr zuverlässig und motiviert. Auch ein Stopp-Kommando "NEIN" kennt er mittlerweile und befolgt dieses auch sofort und unverzüglich. Generell ist er ein sehr aufgeschlossener liebenswürdiger Hund der gerne dazulernt.

Leider hat er aber auch noch eine Kehrseite, die in Erscheinung tritt, sobald sich die Kinder im Haus frei bewegen. Seine Körperhaltung nicht dann unverzüglich eine ängstliche Haltung ein und wir hatten bereits einige Situationen, wo er sich erschreckte, die Kinder anknurrte und ihnen die Zähne zeigte. Solche Situationen konnte ich bisher stets mit dem Stopp-Kommando "NEIN" unter Kontrolle bringen. Er brach dann ab und zog sich (meist hinter mich) zurück. Wenn die Kinder mit uns abends im Wohnzimmer sitzen, hat KEI kein Problem sondern legt sich sogar in unsere Nähe auf den Teppich. Ebenfalls, wenn die Kinder ihn Füttern (mit Napf oder auch aus der Hand). Da wir vermuten, dass es sich um Ängstlichkeit als Ursache handelt, haben wir uns bemüht, möglichst positive Verknüpfungen gegenüber den Kindern zu erstellen.

Das hat sich aber offenbar nicht bewährt: Seit heute Morgen hat KEIs Verhalten eine neue Dimension erreicht, die uns doch stark verunsichert: Seit heute morgen nimmt er keinerlei Leckerlis von den Kindern mehr an, sondern versteckt sich (meist hinter mir) und es ist auch nicht mehr möglich, dass die Kinder ihn streicheln oder auch nur an ihm vorbeilaufen können. So habe ich die Vermutung, dass unser Versuch mit den positiven Verknüpfungen ins Gegenteil umgeschlagen ist.

Deshalb meine Frage: Hat jemand eine Idee was genau schiefgelaufen sein könnte? Wie sollen wir denn nun weiter vorgehen?

Ich bin kein Experte, aber ich führe KEIs Unsicherheit mit der mangelden Sozialisierung zurück. Weiter vermute ich, dass sich auch meine Anspannung, wenn Kinder und Hund in einem Raum sind, auf den Hund übertragen, womit ich womöglich seine Unsicherheit verstärkt habe. Evtl. ist auch nun langsam diese "Ankommphase" bei KEI abgeschlossen und er sucht nun nach einem konkreten Platz in unserem "Rudel".

Ich würde mich freuen, wenn jemand eine Inspiration für mich hätte, denn ich möchte natürlich vermeiden, dass die Situation hier aus dem Ruder läuft.

Liebe Grüße



 

 

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